1933 – 2033: Weimarer Republik, Machtergreifung und der Rechtsruck heute – Lehren für die Demokratie?

Veranstaltung

Kategorie: Veranstaltung

1933 – 2033: Weimarer Republik, Machtergreifung und der Rechtsruck heute – Lehren für die Demokratie?

+++ Die Veranstaltung wird wegen des großen Interesses in das Ev. Lukas-Zentrum, Herzogenrath-Kohlscheid, Lutherstr. 10 verlegt. +++


Am 30. Januar ist es vor 93 Jahren geschehen: Die Macht wurde an die Nationalsozialisten übergeben, die Weimarer Republik wurde durch ihre gewählten Repräsentanten beendet. Wie konnte das geschehen? Welche Lehren für die heutige Demokratie müssen an diesem Jahrestag gezogen werden? Eine Veranstaltung mit lokalen Bezügen lädt zu einem Blick auf historische Erfahrungen und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen ein, organisiert vom Herzogenrather Bündnis gegen Rechtsextremismus, der VHS Nordkreis Aachen und der DGB Geschichtswerkstatt. Zusammenhänge und Fragen werden formuliert: „1933 – 2033: Weimarer Republik, Machtergreifung und der Rechtsruck heute – Lehren für die Demokratie?“ lautet das Thema dieser Veranstaltung am 30. Januar 2026 ab 18:00 Uhr im Ev. Lukas-Zentrum in Herzogenrath-Kohlscheid.

Angesichts eines deutlich spürbaren Rechtsrucks in vielen Ländern werden zunehmend Parallelen zur Situation von 1933 gezogen. Die Veranstaltung möchte differenziert beleuchten, wo tatsächliche Gemeinsamkeiten bestehen, wo historische Vergleiche an ihre Grenzen stoßen und welche Schlüsse sich daraus für den Schutz und die Stärkung der Demokratie heute ergeben.

Zu Beginn informiert Günter Pesler, Polizist und Buchautor aus Baesweiler, über die strukturellen Schwächen der Weimarer Demokratie. Filip Chirea-Hermeneanu von der Koordinierungs- und Fachstelle „Partnerschaften für Demokratie“ der StädteRegion Aachen beleuchtet im Anschluss die Rolle von Bildung im Kampf gegen anti-demokratische Ideologien spielt.

Im Anschluss diskutieren Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Bildung, welche Lehren sie aus dem Scheitern der Weimarer Republik ziehen: Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian, DGB-Jugendreferent Benjamin Hoven, Christiane Kreber von den Omas gegen Rechts Aachen und Janine Gielis, Leiterin des Projekts „We, the Six Million“ sowie die beiden Referenten.

Mit dieser Veranstaltung möchten das Herzogenrather Bündnis gegen Rechtsextremismus, die VHS Nordkreis Aachen und die DGB Geschichtswerkstatt Menschen ansprechen, die in Politik oder Bildungseinrichtungen, in Vereinen, Gewerkschaften oder anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen aktiv sind und sich für Erhalt und Weiterentwicklung der Demokratie einsetzen.

Moderiert wird der Abend von Jana Blaney, Leiterin der VHS Nordkreis Aachen. Eine Anmeldung bei der VHS Nordkreis ist erforderlich: Tel. 02404 90630 oder E-Mail info@vhs-nordkreis-aachen.de .

Datum:30. Januar 2026

Uhrzeit:18:00 - 20:00 Uhr