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Zustand und Ausblick Wurmbrücke „Alter Bahndamm“
Wurmbrücke „Alter Bahndamm“

Zustand:
Eine im Jahr 2026 durchgeführte Brückenprüfung attestiert dem Großbauwerk einen „ungenügenden Bauwerkszustand“ und belegt gravierende Substanzschäden. Das Bauwerk liegt in einem ausgewiesenen Naturschutzgebiet (NSG) und überspannt ein geschütztes Fließgewässer. Eine Instandsetzung des ehemals als Bahnbrücke dimensionierten Bauwerks ist aus wirtschaftlichen, genehmigungsrechtlichen und logistischen Gründen nicht sinnvoll.
Aktuelle Maßnahmen / Ausblick:
Aufgrund der unverhältnismäßig hohen Sanierungskosten im Naturschutz- und Überschwemmungsgebiet im Wurmtal beabsichtigt die städtische Fachabteilung den Rückbau des Altbauwerks und die Errichtung eines reduzierten Ersatzneubaus als Wander- und Reitbrücke mit einer Entkopplung der Uferbefestigung (Brückenwiderlager). Gemäß den Vorstellungen der Fachabteilung soll die neue Brücke mit einer größeren Spannweite die Wurm überspannen; das Fließgewässer soll dabei seinen Querschnitt an dieser Stelle behalten.
Der geplante Neubau einer schlanken Brücke minimiert die Berührung des Gewässerprofils sowie die Eingriffe in Natur und Landschaft deutlich. Für die Umsetzung sollen moderne Bauverfahren eingesetzt und so geplant werden, dass der Ersatzneubau bei einer Aufrechterhaltung des Verkehrs während der gesamten Bauzeit stattfinden kann. Die erforderlichen Zustimmungen des Gewässerbetreibers Wasserverband Eifel-Rur (WVER), der Unteren Wasserbehörde und der Unteren Naturschutzbehörde der Städteregion Aachen (UWB, UNB SR AC) werden benötigt und nach der Fertigstellung der Vorplanung von der Fachabteilung eingeholt.