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Prof. Dr. Lorenz Narku Laing zeigt Strategien zur Rassismusbekämpfung auf
Rassismus und Diskriminierung stellen die Gesellschaft vor anhaltende Herausforderungen. Dabei zeigt sich Rassismus nicht nur in offen abwertenden Äußerungen oder gewalttätigen Übergriffen, sondern auch in alltäglichen Situationen und gesellschaftlichen Strukturen. Ihn zu erkennen, einzuordnen und ihm wirksam entgegenzutreten, ist daher eine wichtige Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe und respektvolles Miteinander.
Wie Rassismus entsteht, wie er sich im Alltag äußert und welche Handlungsmöglichkeiten es gibt, steht im Mittelpunkt eines kostenlosen Vortrags von Prof. Dr. Lorenz Narku Laing am Freitag, den 6. November, um 18 Uhr im Evangelischen Lukas-Gemeindezentrum (Lukasstraße 10). Unter dem Titel „Rassismus wahrnehmen und bekämpfen – Zusammenhalt stärken“ verbindet der Wissenschaftler fundierte Erkenntnisse mit persönlichen Erfahrungen und lädt das Publikum dazu ein, eigene Wahrnehmungen zu hinterfragen und gemeinsam Perspektiven für ein diskriminierungssensibles Zusammenleben zu entwickeln.
Prof. Dr. Laing ist Professor für Sozialwissenschaften und Rassismusforschung an der Evangelischen Hochschule Bochum. Er beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit unterschiedlichen Erscheinungsformen von Rassismus, Diversität und gesellschaftlicher Teilhabe. Darüber hinaus berät er Organisationen zu Fragen der Vielfalt und des Umgangs mit Diskriminierung. Für sein Engagement in der Hochschullehre wurde er 2025 mit dem Landeslehrpreis Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.
Der Vortrag soll dazu beitragen, Rassismus differenzierter wahrzunehmen und konkrete Möglichkeiten für den Umgang mit diskriminierenden Situationen aufzuzeigen.
„Die Auseinandersetzung mit Rassismus ist nicht allein Aufgabe der unmittelbar Betroffenen, sondern eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Ein offener Austausch kann dazu beitragen, Vorurteile abzubauen, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken“, erklärt Renate Wallraff, Beigeordnete für Soziales, Bildung und Familie der Stadt Herzogenrath.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadt Herzogenrath, der VHS Nordkreis Aachen und dem Bündnis Herzogenrath gegen Rechtsextremismus statt. Der Eintritt ist frei.
