- Rathaus & Service
- Soziales & Bildung
- Wirtschaft & Verkehr
- Freizeit & Tourismus
- Bauen, Planen & Umwelt
- Planen, Bauen, Wohnen
- Umwelt- und Klimaschutz
- Klima- und Umweltstrategie
- Feuchtbiotope
- Herzogenrath forstet für Klima- und Umweltschutz auf
- Amphibienunterführung an der Bergerstraße
- Igelretterkids
- Förderrichtlinie für Klimaschutzinvestitionen
- Nachhaltiges und klimafreundliches Bauen und Sanieren
- Photovoltaik
- Windenergie
- Wärmeplanung
- Thermografie-Aktion
- Mobilität
- Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligung
- Evaluation und Monitoring
- Klimaanpassung
- Wie kann ich teilhaben
- Informationsangebote und Links
Verschlechterte Gewerbesteuerentwicklung: Stadt Herzogenrath muss Haushaltskonsolidierung intensivieren
In der Sondersitzung des Rates der Stadt Herzogenrath am 14. Juli 2026 informierte Kämmerin Doris Havertz die Ratsmitglieder über eine deutliche Veränderung bei den Gewerbesteuereinnahmen der Stadt. Aufgrund außergewöhnlich hoher Gewerbesteuererstattungen musste die Kämmerei ihre Ertragsprognose umfassend anpassen. Nach aktuellem Stand wird das Gewerbesteueraufkommen rund 35 Prozent unter der bisherigen Planung liegen. Für den Haushalt 2026 bedeutet dies voraussichtlich Mindereinnahmen von knapp 13 Millionen Euro.
Die neuen Zahlen machen eine erneute Berechnung der Auswirkungen auf den städtischen Haushalt und das Haushaltssicherungskonzept erforderlich. Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam mit der Kommunalaufsicht der StädteRegion Aachen bewertet.
„Die Entwicklung stellt uns vor große finanzielle Herausforderungen. Gleichzeitig zeigt sie, wie wichtig der bereits eingeschlagene Konsolidierungskurs ist. Unser Ziel bleibt es, die Handlungsfähigkeit der Stadt langfristig zu sichern. Deshalb werden wir den verantwortungsvollen Umgang mit den verfügbaren Haushaltsmitteln weiter konsequent fortsetzen und alle Ausgaben sorgfältig darauf prüfen, ob sie in der aktuellen Situation zwingend notwendig sind“, erklärt Kämmerin Doris Havertz.
Die Verwaltung wird nun die bereits begonnenen Konsolidierungsmaßnahmen weiter intensivieren und zusätzliche Einsparpotenziale prüfen. Dazu gehört unter anderem, Stellennachbesetzungen sowie neue finanzwirksame Maßnahmen im Einzelfall zeitlich zu verschieben. Auf diese Weise sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, die langfristige Finanzplanung an die veränderten Rahmenbedingungen anzupassen und das Ziel, die Haushaltssicherung bis 2036 zu verlassen, weiterhin zu verfolgen.
Ob der im Juni beschlossene Haushalt 2026 und der Haushaltsplan der Stadt Herzogenrath unter den veränderten Voraussetzungen genehmigungsfähig bleiben, wird nun in enger Abstimmung mit der Kommunalaufsicht geklärt. Diese wurde unmittelbar nach Bekanntwerden der neuen Entwicklungen informiert.
