Glasfaserausbau in Herzogenrath: Stadt und Telekom unterzeichnen gemeinsames Eckpunktepapier


Schnelles Internet für die Stadt Herzogenrath: Der Startschuss für den Glasfaserausbau in der Roda Stadt ist gefallen. Im ersten Bauabschnitt können rund 5.360 Haushalte und Unternehmensstandorte in den Ausbaugebieten Kohlscheid-Klinkheide und Merkstein vom eigenwirtschaftlichen Ausbau der Telekom profitieren. Dazu haben die Stadt Herzogenrath und die Deutsche Telekom nun einen gemeinsamen „Letter of Intent“ (LOI) unterschrieben. 

Der erste Bauabschnitt soll noch im dritten Quartal 2026 beginnen. Schon jetzt haben Bürgerinnen und Bürger in Herzogenrath die Möglichkeit, sich einen kostenlosen Hausanschluss zu sichern. Hierfür muss lediglich ein Glasfasertarif gebucht werden. Dies kann in jedem Telekom-Shop, über die Glasfaser-Hotline oder online unter www.telekom.de/glasfaser erfolgen. Insgesamt soll der Ausbau bis zum dritten Quartal 2028 abgeschlossen sein.

„Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig. Bandbreite ist heute für viele ganz besonders wichtig“, sagt der Herzogenrather Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian. „Wir sind froh, dass sich die Telekom für einen Ausbau in Herzogenrath entschieden hat und die Bauarbeiten nun starten. So sichert sich unsere Stadt einen digitalen Standortvorteil und wird als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver.“

Ein Glasfaseranschluss bietet viele Vorteile: Das neue Netz ermöglicht deutlich höhere Geschwindigkeiten bis 1 Gbit/s (Gigabit pro Sekunde). Damit erhalten Kunden einen extrem schnellen Anschluss für digitales Lernen und Arbeiten, Streaming und Gaming. Glasfaser ermöglicht die zuverlässigste und schnellste Verbindung im Vergleich zu anderen Übertragungswegen. Zudem steigert Glasfaser den Wert der Immobilie. Außerdem ist Glasfaser gut fürs Klima, weil weniger Energie verbraucht wird als im bestehenden Kupfernetz.

Aktuell verzeichnet die Telekom insbesondere in Merkstein einen starken Zuspruch nach Glasfaseranschlüssen, in Kohlscheid ist dieser noch ausbaufähig.

„Ich freue mich, dass wir die Bürgerinnen und Bürger von Herzogenrath mit Highspeed-Internet versorgen“ sagt Kirsten Helmbold, Regionalmanagerin der Telekom. „Wer einen Glasfaseranschluss nutzen möchte, muss jetzt aktiv werden. Wer zögert, muss später mit neuen Baustellen, längeren Wartezeiten und einer Anschlussgebühr von rund 1.000 Euro rechnen.“

Zusätzlich zur Kooperation mit der Telekom beteiligt sich die Stadt Herzogenrath zudem am durch die StädteRegion Aachen geförderten Graue-Flecken-Programm. In diesem Zuge soll alsbald ein Kooperationsvertrag zwischen den Städten Herzogenrath, Würselen und der StädteRegion geschlossen werden. Hierfür hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 7. Juli den Weg nun frei gemacht.