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Gemeinsame Übung von Feuerwehr Herzogenrath und Johanniter-Unfall-Hilfe stärkt Zusammenarbeit im Einsatzfall
Ein schweres Erdbeben mit erheblichen Schäden an einem Hallenbad, ein Brand im Umkleidebereich und zahlreiche verletzte Jugendliche – dieses anspruchsvolle Szenario bildete am vergangenen Samstag die Grundlage einer gemeinsamen Einsatzübung der Feuerwehr Herzogenrath und der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) am ehemaligen Schwimmbad in der Bergerstraße.
Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen unter möglichst realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und die Abläufe bei einem komplexen Schadensereignis zu erproben. Die Feuerwehr Herzogenrath war mit zwei Löschgruppen, dem Einsatzleitwagen sowie dem Führungsdienst im Einsatz und übernahm die gesamte Einsatzleitung.

© Stadt Herzogenrath
Im Mittelpunkt der Übung standen die Menschenrettung aus dem beschädigten Gebäude sowie die Brandbekämpfung im Umkleidebereich. Insgesamt sollten im Rahmen der Übung elf verletzte Jugendliche aus dem Gebäude gerettet werden. Nach der Rettung übergab die Feuerwehr die Betroffenen an die Einsatzkräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe, die die medizinische Erstversorgung sowie die Registrierung der Verletzten übernahmen.
Solche organisationsübergreifenden Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Einsatzvorbereitung. Sie ermöglichen es, Kommunikationswege, Führungsstrukturen und das Zusammenspiel der verschiedenen Hilfsorganisationen unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und weiter zu optimieren. Auch wenn derartige Schadenslagen selten eintreten, ist eine umfassende Vorbereitung entscheidend, um im Ernstfall schnell, koordiniert und professionell handeln zu können.
