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Bürgerbeteiligungs- und Bürgerinformationsveranstaltung zur Zukunft der Grube Adolf
Wie kann die Grube Adolf ökologisch aufgewertet und gleichzeitig als öffentlich zugänglicher Raum erhalten werden? Welche Potenziale bietet die Haldenlandschaft für Natur und Umwelt? Und wie können sich Bürgerinnen und Bürger in den weiteren Prozess einbringen?
Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die Stadt Herzogenrath bei einer Bürgerbeteiligungs- und Bürgerinformationsveranstaltung am Montag, den 7. September 2026, um 18 Uhr im Vereinshaus des Bergbauvereins der Grube Adolf.
Der Rat der Stadt Herzogenrath hatte im Frühjahr den Weg dafür freigemacht, die Verpachtung der städtischen Flächen der Halde Adolf unter der Voraussetzung einer ökologischen Aufwertung weiterzuverfolgen. In der letzten Sitzung vor der Sommerpause äußerte der Rat den Wunsch, die Bevölkerung vor der finalen Unterzeichnung des Pachtvertrages nochmals dezidiert in den Prozess einzubinden.
Ziel der geplanten Maßnahme ist es, die rund 60 Hektar umfassenden städtischen Flächen ökologisch weiterzuentwickeln und gleichzeitig die öffentliche Zugänglichkeit der Halde zu erhalten. Hintergrund ist unter anderem, dass sich die Flächen in den vergangenen Jahren nicht in der ursprünglich vorgesehenen Weise entwickelt haben. Invasive Baumarten haben sich ausgebreitet und heimische Arten zurückgedrängt. Durch gezielte Maßnahmen sollen deshalb künftig wieder vielfältigere Lebensräume entstehen. Vorgesehen sind unter anderem Offenlandbereiche, Feuchtbiotope, Weideflächen und Streuobstwiesen. Die ökologische Entwicklung soll schrittweise und über einen längeren Zeitraum erfolgen.
Bei der anstehenden Veranstaltung möchte die Stadt nun ausführlich über das Projekt informieren und gleichzeitig Raum für Fragen, Hinweise und Anregungen schaffen. Zunächst wird die Stadt Herzogenrath das Projekt, seine Hintergründe und die Ziele der geplanten ökologischen Aufwertung vorstellen. Anschließend werden die ökologischen Erkenntnisse aus der inzwischen durchgeführten Kartierung erläutert. Diese geben Aufschluss über den aktuellen Zustand der Flächen und bilden eine wichtige Grundlage für die weiteren Planungen. Im dritten Teil stellt sich die Klima-Region Aachen als geplanter Projektpartner vor. Dabei wird auch erläutert, an welchen Stellen und in welcher Form sich Bürgerinnen und Bürger in die weitere Entwicklung einbringen können.
Die Stadt Herzogenrath versteht die Veranstaltung ausdrücklich als Informations- und Beteiligungsangebot. Fragen, Bedenken und Anregungen sind daher ausdrücklich erwünscht. Gerade weil die Grube Adolf für viele Menschen in Merkstein und darüber hinaus ein vertrauter und wichtiger Ort ist, soll die weitere Entwicklung transparent und im Austausch mit den Menschen vor Ort gestaltet werden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
