Fahrradverbindung zwischen Kerkrade und Herzogenrath: Machbarkeitsstudie vorgelegt


Zwischen dem Kerkrader Bushof und dem Bahnhof Herzogenrath soll eine Radverkehrsverbindung entstehen, um beide Zentren besser mit dem Rad zu erreichen. Nachdem bereits verschiedene Streckenführungen vorgestellt und diskutiert wurden, wurde explizit für den Bereich rund um den ’s-Hertogenraderweg eine ergänzende Machbarkeitsstudie erstellt, da der Streckenverlauf hier durch einen steil verlaufenden, bewaldeten Bereich führt. Die ersten Ergebnisse der Machbarkeitsstudie wurden nun dem Ausschuss für Mobilität der Stadt Herzogenrath vorgelegt.

Hier wurden drei Varianten präsentiert, um die Trasse durch den Wald unterhalb der Abtei Rolduc zu führen. Diverse Kriterien wie Trennung von Fuß- und Radverkehr, Auswirkungen auf die Umwelt oder Attraktivität wurden berücksichtigt und bewertet. Im Ergebnis überzeugte die Variante mit einer spindelförmigen Trassenführung und einem etwa 50 Meter langen Brückenelement über den bestehenden Gehweg. Der obere Abschnitt des Radwegs beginnt hierbei nordöstlich der Abtei Rolduc, während der untere Abschnitt einem historischen Hohlweg folgt und an die Einmündung Marienstraße/Klosterrather Straße anschließt. Der Radweg orientiert sich überwiegend am vorhandenen Geländeniveau; in den Böschungsbereichen kann er auf einem erhöhten Bett aus befestigtem Boden geführt werden. Fuß- und Radverkehr werden in dieser Variante getrennt geführt. Der bestehende Gehweg bleibt durch die quer verlaufende Radbrücke vollständig erhalten.

Die beiden anderen Varianten hatten laut Studie mehr Auswirkungen auf das Landschaftsbild und liefen oftmals auf dem bestehenden Gehweg entlang. Allerdings sind diese Varianten voraussichtlich deutlich günstiger als die laut Kriterienkatalog priorisierte Variante. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden nun im nächsten Schritt mit der Gemeinde Kerkrade besprochen. Voraussichtlich in der nächsten Sitzung des Mobilitätsausschusses im April wird diesem dann die weiterzuverfolgende Trassenführung der Gesamtstrecke zur weiteren Beschlussfassung vorgelegt und hierbei eine Einordnung hinsichtlich der finanziellen Möglichkeiten gegeben.