Burg Rode Luftbild

Burg Rode

Die Burg Rode

Die Burg Rode, erstmals 1104 urkundlich erwähnt, ist das historische Wahrzeichen Herzogenraths und gilt als Keimzelle der Stadt . Aus der Burg und der sie umgebenden Siedlung entwickelte sich der heutige Ort. Ursprünglich diente Burg Rode als Zoll- und Grenzstation sowie zur Sicherung eines bedeutenden Handelsweges, der sogenannten Via Belgica von Köln nach Flandern und Brabant. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Herrschaftsverhältnisse mehrfach, unter anderem zwischen den Grafen von Saffenberg, den Herzögen von Limburg, den Habsburgischen Niederlanden und Preußen. Seit 2022 befindet sich die Burg vollständig im Eigentum der Stadt Herzogenrath, die für den baulichen Erhalt sowie die Akquise von Fördermitteln verantwortlich ist. Gleichzeitig haben dort mehrere Vereine ihren Sitz.

Heute ist Burg Rode ein zentraler kultureller Treffpunkt inmitten der Stadt und verbindet historische Bedeutung mit moderner Nutzung. In den historischen Räumen finden Trauungen der Stadt Herzogenrath statt, während der Burggarten mit seiner Bühne ein besonderes Ambiente für Theater-, Musik- und Open-Air-Veranstaltungen bietet.

Führungen durch Keller, Turm und Ausstellungsbereiche werden vom Verein Burg Rode e. V. organisiert. Regelmäßige Veranstaltungen wie Burgfest, Open-Air-Kino und Burgweihnacht prägen das lebendige Kulturprogramm.

Ergänzt wird das Angebot durch eine interaktive Dauerausstellung in den Gewölbekellern, die im Rahmen des LVR-Projekts „Erlebnisraum Römerstraße Via Belgica“ die Geschichte der Burg Rode und der Region anschaulich vermittelt.


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