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Rat der Stadt Herzogenrath beschließt Einreichung eines STARK-Folgeförderantrags
Der Rat der Stadt Herzogenrath hat beschlossen, die Verwaltung mit der Einreichung eines Folgeförderantrags für das sogenannte STARK-Programm zu beauftragen. STARK steht für Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten. Damit soll der eingeschlagene Weg zur nachhaltigen und klimaneutralen Stadtentwicklung in Herzogenrath konsequent fortgesetzt werden.
Seit Beginn der ersten Förderphase im Jahr 2023 hat die Stadt Herzogenrath bereits in erheblichem Umfang von der STARK-Förderung profitiert. Mit einem Gesamtvolumen von rund 4,6 Millionen Euro konnten gezielt personelle und inhaltliche Strukturen aufgebaut werden. So wurden insgesamt zehn Arbeitsplätze geschaffen, die maßgeblich zur Umsetzung zentraler Zukunftsprojekte beitragen.
Inhaltlich konnten in den vergangenen Jahren wichtige Fortschritte erzielt werden: Dazu zählen die Entwicklung einer umfassenden Klima- und Umweltstrategie sowie einer kommunalen Wärmeplanung. Auch der Ausbau erneuerbarer Energien – insbesondere im Bereich Photovoltaik – wurde deutlich vorangetrieben. Darüber hinaus hat die Stadt Herzogenrath ihre Aktivitäten in der Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung im Klima- und Umweltbereich erheblich ausgeweitet. Neue Veranstaltungsformate, Beratungsangebote sowie Kooperationen mit regionalen Partnern haben dazu beigetragen, das Thema Klimaschutz stärker in der Stadtgesellschaft zu verankern. Auch im Bereich Mobilität wurden erste strategische Konzepte entwickelt.
Mit der nun angestrebten Folgeförderung für den Zeitraum von März 2027 bis Februar 2031 sollen diese Erfolge gesichert und weiter ausgebaut werden. Ziel ist es insbesondere, die entwickelten Strategien verstärkt in die praktische Umsetzung zu überführen, den Ausbau klimafreundlicher Energie- und Wärmesysteme weiter voranzutreiben und die begonnenen Transformationsprozesse nachhaltig zu verankern. Zugleich soll die bestehende personelle Struktur erhalten bleiben, um die kontinuierliche Bearbeitung der komplexen Aufgaben sicherzustellen. Das beantragte Fördervolumen liegt bei rund 6,9 Millionen Euro bei einer Förderquote von 95 Prozent.
Mit dem Ratsbeschluss unterstreicht die Stadt Herzogenrath ihren Anspruch, eine Vorreiterrolle im Bereich Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung einzunehmen und den Strukturwandel im Rheinischen Revier aktiv zu gestalten.
