Beginn der Setz- und Brutzeit: Hunde sollten angeleint werden


Der Frühling steht vor der Tür und damit auch die Zeit, in der viele wild lebende Tiere mit der Brut oder der Aufzucht ihres Nachwuchses beschäftigt sind. Gerade in dieser Zeit benötigen Tiere Ruhe und Rückzugsorte. Die Stadt Herzogenrath appelliert daher an alle Hundehalter, während der Setz- und Brutzeit bis zum 15. Juli ihre Hunde in Wald- und Feldgemarkungen nicht ohne Leine laufen zu lassen. So können beispielsweise Rehe und Hasen, aber auch Bodenbrüter wie Rebhühner, Fasane und Enten bei Störungen durch Menschen oder freilaufende Hunde von ihrem Nachwuchs oder ihren Gelegen getrennt werden, die dann schnell auskühlen oder leicht den Hunden oder natürlichen Feinden zum Opfer fallen.

„Auch wenn nicht alle freilaufenden Hunde wild lebende Tiere verfolgen, verenden doch viele Jungtiere qualvoll, weil sie nach Kontakt mit Hunden von ihren Eltern nicht mehr angenommen werden. Naturschutz bedeutet die besondere Rücksichtnahme unserer tierischen Bewohner fernab des eigenen Grund und Bodens“, verdeutlicht Daniel Stein vom städtischen Ordnungsamt.

Leider sei auch das Reißen von Wildtieren kein Einzelfall, wie Jagdpächter regelmäßig berichten. In Naturschutzgebieten müssen Hunde daher grundsätzlich ganzjährig angeleint bleiben. Ausgewiesene Naturschutzgebiete sind in Herzogenrath das Broichbachtal und das Wurmtal.