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Flüchtlingssituation in Herzogenrath entspannt sich
Der Stadt Herzogenrath wurden im Jahr 2025 weniger geflüchtete Menschen zugewiesen, als in den Vorjahren. Die Gesamtzahl von 118 neu aufgenommenen Menschen lag deutlich unter denen der Vorjahre, die 2023 und 2024 jeweils über 260 Personen betrug. Gleichzeitig ist die Zahl der in Herzogenrath lebenden Geflüchteten weiterhin auf einem hohen Niveau konstant bei knapp unter 700 Personen. Der Aufwand zur Betreuung, Versorgung und Integration dieser Personen ist für die Kommune und andere Institutionen der Flüchtlingsarbeit entsprechend gleichbleibend hoch.
„Ich kann vor den Mitarbeitenden des Sozialamtes nur meinen Hut ziehen. Seit vielen Jahren begleiten sie nun diese besondere Flüchtlingssituation und haben sich gemeinsam mit Ehrenamtlern, Kirchen und Sozialdienstleistern um so viele Menschen gekümmert, die als Geflüchtete in unsere Stadt gekommen sind. Dabei haben sie viel geleistet, einige Herausforderungen bewältigen müssen, aber auch die Menschlichkeit nicht aus den Augen verloren“, verdeutlicht Herzogenraths Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian.
Insgesamt sind in den 20 städtischen Flüchtlingsunterkünften mehr als 30 Nationalitäten vertreten. Nach wie vor stellen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine den überwiegenden Anteil der Geflüchteten in der Stadt. Dieser Gruppe gelingt es allerdings deutlich leichter, privaten Wohnraum zu finden, so dass nur ein Bruchteil in den städtischen Unterkünften beherbergt wird. Aufgrund der rückläufigen Zuweisungszahlen und der Fertigstellung der neuen Unterkunft in der Comeniusstraße konnten die beiden zur Unterbringung von Geflüchteten genutzten Merksteiner Turnhallen freigezogen werden. Dort findet nun wieder Sport statt. Zudem zogen auch aus dem Bürgerhaus Kohlscheid Ende 2025 die letzten Geflüchteten aus. Das Gebäude wird aktuell umfassend gereinigt und besonders beanspruchte Räume saniert. In den kommenden Wochen sollen die Räumlichkeiten dann wieder zur Verfügung stehen und können beispielsweise für Feste angemietet werden.
„Die Stadt Herzogenrath verfolgt weiterhin das Ziel der dezentralen Unterbringung geflüchteter Menschen und ist hierbei auf einem guten Weg. Neben der Unterkunft Comeniusstraße gibt es nun mit der Alten Post und dem ehemaligen Hotel Eurode Live nur noch zwei weitere Gruppenunterkünfte in Herzogenrath mit einer Kapazität von mehr als 30 Personen. Alle anderen Geflüchteten sind dezentral in kleineren Wohnungen untergebracht“, erklärt Renate Wallraff, Beigeordnete für Soziales, Bildung und Familie.
