Stadt Herzogenrath will Grube Adolf langfristig als Erlebnisraum und Ausflugsziel aufwerten


Die Stadt Herzogenrath präsentierte in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Tourismus mehrere Planungen, um die ehemalige Bergbauhalde rund um die Grube Adolf in Merkstein langfristig als attraktives Ziel für Ausflugsgäste und die Naherholung auszubauen. So befinden sich die StädteRegion Aachen, die Stadt Herzogenrath sowie der Verein Grube Adolf e.V. aktuell in der Maßnahmenabstimmung, um auf dem Haldengipfel kinderfreundliche Gestaltungselemente mit möglichst geringem Pflege- und Kontrollaufwand zu integrieren. Dabei sollen bewusst naturnahe Gestaltungselemente betrachtet werden. 

Ergänzend zur baulichen Gestaltung sollen digitale Angebote in Form von Augmented-Reality-Anwendungen neue Zugänge zum Ort eröffnen. Hierbei können zusätzliche Informationen wie Texte, Grafiken oder Hinweise in die reale Umgebung eingeblendet werden, um Inhalte anschaulich zu vermitteln und die Orientierung sowie das Verständnis zu verbessern. So können beispielsweise Aspekte der Bergbaugeschichte oder der landschaftlichen Entwicklung der Halde erlebbar gemacht werden. Für die Erstellung eines Konzeptes zur barrierearmen Erschließung der Halde mittels einer Mono-Rail-Bahn sowie der Errichtung eines Pumptracks als sport- und jugendorientiertes Bewegungsangebot im Umfeld des Geländes fand sich hingegen keine Mehrheit im Ausschuss für Kultur, Sport und Tourismus und die Vorlage wurde zurückgestellt.