Stadt Herzogenrath zieht positives Fazit nach Thermografie-Aktion vom Jahresanfang


Die Stadt Herzogenrath hat in der Zeit von Januar bis März 2026 erstmalig eine Thermografie-Aktion durchgeführt. Die Stadtverwaltung unterstützte hiermit Herzogenrather Haushalte bei der Erkennung von Wärmeverlusten, indem durch eine Fachfirma mithilfe einer Spezialkamera Wärmebilder der Gebäudehülle gemacht und ausgewertet wurden. Fast 200 Bürgerinnen und Bürger nahmen dieses Angebot an und ließen ihre Häuser auf mögliche Schwachstellen untersuchen. Dabei entstand eine ausführliche Dokumentation mit durchschnittlich 13 Fotos pro Gebäude. Auch Handlungsempfehlungen und das Angebot einer anschließenden Energieberatung wurden gerne angenommen.

„Die große Nachfrage, gerade zu Beginn der Aktion im Januar, sehen wir als großen Erfolg. Es zeigt, dass das Thema Wärmeverluste für viele Hausbesitzer äußerst wichtig ist und es für viele Menschen eine große Bedeutung hat, Energie zu sparen und langfristig in Dämmung zu investieren. Daher überlegen wir derzeit, die Aktion auch im kommenden Jahr erneut durchzuführen“, erklärt Philipp Strathoff, Projektmanager für das Thema Wärmeplanung bei der Umwelt- und Klimaschutzabteilung der Stadt Herzogenrath.

Die Analyse der Wärmebilder zeigte übrigens, dass an knapp jedem zwölften Haus zwingender Handlungsbedarf besteht. Fast ein Viertel aller untersuchten Objekte wies energetische Probleme an den Fenstern auf, knapp jedes fünfte Gebäude war im Türbereich problematisch. 11 Prozent der Häuser hatten energetische Probleme am Sockelbereich; die wenigsten Probleme gab es tatsächlich durch Energieverluste an der Außenwand oder dem Dach.