Historie der Stadt Herzogenrath

1104

In den Annales Rodenses (Klosterrather Jahrbüchern) wird erstmals eine feste Burg als „castrum Rodense“ erwähnt, was übersetzt „Burg in der Waldrodung“ heißt. Burg und Burgsiedlung (castrensis viculus) sind im Besitz der Grafen von Saffenberg. Wichtige Zollstätte der Grafen.

1113

Erste urkundliche Erwähnung des Steinkohlenbergbau im Wurmrevier

 

1282

Der Stadt Rode wurde durch Kaiser Rudolf von Habsburg das Münzrecht verliehen.

 

1283

Der „Schütz von Rode“, ein Herzogenrather Waffenschmied und Bürger, vollbringt von der Feste aus seine Heldentat: Er erschießt den Anführer der Feinde aus Brabant, Winnemar von Gymnich, was die Belagerer zum Abzug veranlasst.

 

1815

Wiener Kongress – Übergang an Preußen. Verlust der Stadtrechte sowie Verlust zur Führung eines Stadtsiegels.

 

1856

Der „Moses“, eine überdimensionale Plastik des Bildhauers Wings, wird nach der Weltausstellung von Paris kommend, am Bahnhof in Herzogenrath aufgestellt.

 

1913

Ankauf der Burg durch die Stadt. Die Burg ist nun Sitz der Stadtverwaltung.

 

1919

Die Stadtrechte wurden wieder zuerkannt und die Genehmigung zur Führung des alten Siegels erteilt.

 

1934

Das neue Wahrzeichen der Stadt, das Standbild „Moses“, wird Opfer des nationalsozialistischen Judenhasses.

 

1962

„Moses Wiederkehr“ – Eine neue Statue, von Kurt-Wolf von Borries gestaltet und ein Geschenk des hiesigen Fabrikanten Ferdinand Bernhard Schmetz, wird den Bürgern feierlich übergeben.

 

1971

Unterzeichnung eines Gebietsänderungsvertrag zwischen den Gemeinden Herzogenrath, Kohlscheid und Merkstein zur Bildung einer gemeinsamen Stadt .

 

1972

01. Januar – Kommunale Neugliederung – Eingemeindung von Kohlscheid, Merkstein, Richterich-Bank und Niederbardenberg zur „neuen“ Stadt Herzogenrath.

 

1978

Feierliche Übergabe des neuen Rathauses durch Herrn Johannes Rau, Minister für Wissenschaft und Forschung des Landes NRW.

 

1982

Aus Anlass der 700-Jahr-Feier wird die Burg, das Wahrzeichen der Stadt, dem Verein „Burg Rode e.V.“ übergeben.

 

1986

Offizielle Besiegelung der Städtepartnerschaft mit der Stadt Plérin/ Frankreich.

 

1988

Feierliche Grundsteinlegung zum Technologie Park Herzogenrath auf dem ehemaligen Zechengelände der Grube Laurweg in Kohlscheid.

 

1989

Offizielle Eröffnung des Technologie Park Herzogenrath. Ansiedlung des schwedischen Telekommunikationskonzerns Ericsson auf dem ehemaligen Grubengelände der Grube Laurweg in Kohlscheid.

 

1991

EURODE – Feierliche Unterzeichnung des Protokolls zur gemeinsamen Zusammenarbeit beider Grenzstädte Herzogenrath und Kerkrade.

 

1995

Nach Abriss des Leicon-Mäuerchen erfolgte die Übergabe der neuen Straßenführung Neustraße/Nieuwstraat durch den niederländischen und deutschen Außenminister am 6. Mai.

 

2001

Nach 3-jähriger Bauzeit wird auf der deutsch-niederländischen Grenze das „Eurode-Business-Center“ (kurz: EBC) am 5. Juni seiner Bestimmung übergeben.

 

2004

900-Jahr-Feier von Burg Rode und Kloster Rolduc.

 

2006

Offizielle Besiegelung der Städtepartnerschaft mit der Stadt Bistritz/Rumänien

 

2007

Eröffnung des Kunst- und Kommunikationszentrums „Eurode Bahnhof“ in Herzogenrath-Mitte.

 

2008

Der ehemalige sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow ist am 14. November zu Gast auf Burg Rode im Rahmen der Verleihung der Martin-Buber Plakette.

 

2009

Weitere Meilensteine für die Infrastruktur: Die Eröffnung des Handels- und Gewerbeparks Nordstern in Merkstein und der Spezialmaschinenhersteller Aixtron verlegt seinen Sitz komplett nach Kohlscheid.

Am 13.12.09 wird der Eurode Bahnhof Fernverkehrshaltepunkt. Der erste Intercity aus Berlin macht Halt.

 

2010

Herzogenrath wird am 19. Februar als einzige Stadt in der StädteRegion Aachen als Sieger im Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ – Die Cityoffensive NRW" ausgezeichnet. Unter dem Motto:

„Stadt.Burg.Leben“ fand vom 11. bis 19. September eine großangelegte Veranstaltung statt, bei der das Wahrzeichen der Stadt, die Burg Rode, im Mittelpunkt der Aktivitäten stand. Das Projekt

setzt neue wichtige Impulse für die Innenstadtentwicklung, die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und die Öffnung der Zentren für ein breites Besucherspektrum.

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