Bürgermeister Christoph von den Driesch versenkt mit Schulleisterin Barbara Onkels die Zeitkapsel zur Grundsteinlegung

„Das neue Schulgebäude ist wie ein Kokon“

Für Mitte November ist das Richtfest geplant

Am 17. September 2019 wurde offiziell der Grundstein für die Erweiterung der Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath-Kohlscheid gelegt.

Gäste aus der Schulpflegschaft, dem Förderverein, der Schüler- und Lehrerschaft, aus Rat- und Verwaltung sowie der bauausführenden Firma  waren zur Grundsteinlegung erschienen. Dominik Hölscher von der Schulpflegschaft und Guido Kühler vom Förderverein freuen sich: „Wir Eltern sind sehr froh, dass die Schule künftig an einem Standort konzentriert wird. Das bedeutet für die Schüler kurze Wege und auch die neue Oberstufe ist dann in einem Gebäude untergebracht. Der Neubau bietet zudem ausreichend Raum für die Fachbereiche.“

Schulleiterin Barbara Onkels und der didaktische Leiter, Peter Klinkertz, hatten die Grundsteinlegung würdevoll vorbereitet. In einer Kapsel wurden Zeitdokumente, die an die Entstehung des Standortes erinnern, untergebracht und werden somit zu wichtigen Zeitzeugen für nachfolgende Generationen. Darunter befinden sich auch zwei Schülerarbeiten in Form von Briefen an die möglichen Finder der Zeitkapsel. Fotos vom ursprünglichen Zustand des jetzigen Baufeldes als Schulhof von 1970 und dessen Umgestaltung im Jahr 2005 erinnern an die früher hier beheimatete Erich-Kästner-Schule. Zeugnisse zu Meilensteinen der Gesamtschule sind Zeitungsberichte über den Ratsbeschluss zur Gründung, die Gründungsfeier und die Namensgebung der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule.

Klinkertz: "Unsere Namensgeberin Maria Sibylla Merian würde wohl als leidenschaftliche Naturforscherin das neue Gebäude mit einem Kokon vergleichen, der alles Notwendige enthält, was für eine erfolgreiche Weiterentwicklung notwendig ist. Möge dieses Gebäude für unsere Schülerinnen und Schüler diese Funktion aufs Beste erfüllen."

Schulleiterin Onkels: „Wir sind glücklich, dass der Zeitplan bisher so exakt eingehalten wird. Unser Dank gilt der Politik für die Möglichkeit zur Realisierung dieses Projektes. Die künftige Bündelung unserer Schule an einem Standort trägt zur Attraktivierung bei und wird eine große Erleichterung in der täglichen Arbeit für unsere Lehrkräfte darstellen. Die Ausstattung mit modernster Technik macht uns nicht nur konkurrenzfähig, sondern ermöglicht eine zukunftsfähige Ausbildung in der digitalen Welt. Das ist sicherlich ein sehr wichtiger Aspekt in einer sich stetig wandelnden Schullandschaft.”

Linn Laschet und Celine Audi, beide 14 Jahre und Schülerinnen der 9. Klasse: „Wir freuen uns darauf, künftig alle an einem Standort untergebracht zu sein, dass macht auch für uns Schüler alles leichter!“

Der Technische Beigeordnete Ragnar Migenda bringt es kurz und bündig auf den Punkt: „Bisher läuft alles reibungslos – das kann gerne so weitergehen bis zur Fertigstellung!“

„Wir freuen uns, dass der Grundstein termingerecht gelegt werden konnte. Das ist insbesondere ein Verdienst der guten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten. Die Fertigstellung des Rohbaus ist für Mitte November geplant, so dass das Richtfest nicht mehr in so weiter Ferne ist“, verkündet Eckehard Schmidt, Leiter Vertrieb der bauausführenden Firma Goldbeck.

Derzeit besuchen mehr als 750 Schülerinnen und Schüler die Maria-Sibylla-Merian Gesamtschule. Der Umbau hat ein Volumen von über 11 Mio. Euro. Nach der Fertigstellung werden rund 45 Klassenräume mit Vorbereitungsräumen, dazu Toilettenanlagen und weitere Nebenräume auf 1200 Quadratmetern Grund- und 5300 Quadratmetern Bruttogeschossfläche Platz finden.

Bürgermeister Christoph von den Driesch: „Rund 11 Millionen Euro ist natürlich eine ordentliche Investition für die Erweiterung – aber es ist gut angelegtes Kapital. Denn der Erweiterungsbau ist nicht nur einfach eine bloße „Erweiterung“ – es geht darum, die Attraktivität der Schule als Lernort und Lebensraum zu erhöhen. … Das Geld nehmen wir gerne in die Hand. Schließlich können wir es uns nicht leisten, auf das Potenzial unserer jungen Menschen zu verzichten. Wir haben nur einen Rohstoff und der heißt Bildung!“

Foto: Pressestelle Stadt Herzogenrath

Datum:19.09.2019

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