Burg Rode: Die alte Festungsmauer wird wieder flott gemacht

Voraussichtlich Ende November 2020 sind die Arbeiten abgeschlossen

Alte Stadt-, Burg- und Grundstücksmauern tragen viel zum Flair mittelalterlicher Städte bei. Dieses Potential wird auch am Herzogenrather Wahrzeichen, der Burg Rode, verstärkt zur Geltung gebracht.
Kein anderes Bauwerk steht so für die kulturell reiche und wechselvolle Geschichte der Stadt. Erstmals wurde die Burg 1104 urkundlich erwähnt.

„Denkmäler sind wichtige Zeitzeugen und auch identitätsstiftend. Wir wachsen mit ihnen auf, sie verankern unsere Erinnerungen an einen bestimmten Ort. Und sie legen Zeugnis ab über Erfolge und Rückschläge, Siege und Niederlagen, die unsere Vorfahren erlebt und erlitten haben. Ein Denkmal wie unsere Burg Rode kann eine jahrhundertealte und spannende Geschichte vorweisen, die wir nachhaltig auch für künftige Generationen sichern wollen“, so der Technische Beigeordnete Ragnar Migenda.

Historische Bauwerke bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit, damit sie auch in Zukunft als Denkmal erhalten und genutzt werden können. Deshalb hat die Stadt Herzogenrath bereits Anfang 2015 wurde mit der Sanierung des ersten Teilabschnitts begonnen. Die Sanierung des dritten und letzten Abschnitts der Burgmauer im Bereich der Gärten Kleikstraße 68 – 74 ist derzeit in vollem Gange. Damit wird eine weitere der 60 beantragten Einzelmaßnahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) realisiert. Die Sicherung der Burgmauer erfolgt über Bodennägel und Verpressungen durch Injektionen von der Außenseite der Mauer. Der Umfang der Reparaturarbeiten wurde erweitert, da der teils kräftige Pflanzenbewuchs seine Spuren hinterlassen und Fugen im Mauerwerk gelöst hat. Jetzt wird der Teil der Festungsmauer auch wieder neu verfugt.

Mit Abschluss der Sanierungsarbeiten – voraussichtlich Ende November 2020 – wird die historische Burgmauer in neuem Glanz erstrahlen. Durch die Förderung mit Landesmitteln konnten die Arbeiten maßgeblich voran gebracht werden. Das Projekt ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „wichtiger Baustein“ zum Erhalt des zentralen Wahrzeichen der Stadt Herzogenrath.

Fotos: Stadt Herzogenrath

 

Datum:07.10.2020

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