Die Gleichstellungsbeauftragten in der Städteregion Aachen informieren über finanzielle Zuschüsse

Neuer Flyer in fünf Sprachen

Die Gleichstellungsbeauftragten in der Städteregion Aachen haben in gemeinsamer Kooperation den Flyer „Kostenzuschuss bei Verhütungsmitteln“ aktualisiert herausgebracht.

Was tun, wenn die Familienplanung ruht und eine Schwangerschaft derzeit nicht in Frage kommt?!
Dann verschreiben ärztliche Praxen Verhütungsmittel per Rezept wie Pille, Kupfer- oder Hormonspirale, Hormonimplantate, Dreimonatsspritze, Diaphragma, Verhütungspflaster oder die „Pille danach“.

Bis zum 22. Geburtstag übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Ebenso gilt dies für Menschen, die von der Zuzahlung befreit sind.
Im Sinne der Familienplanung können die Kosten ärztlich verordneter Verhütungsmittel für Frauen und Männer mit geringem Einkommen bezuschusst werden. Dieser sogenannte Verhütungsmittelfonds ist eine freiwillige Leistung der Stadt und der Städteregion Aachen für Menschen die hier wohnen. Bezuschusst werden langfristige Verhütungsmittel und Sterilisation. Nur in Ausnahmefällen werden weitere Verhütungsmittel bezuschusst.

Bezieherinnen und Bezieher von Leistungen nach dem SGB II (Hartz IV), SGB XII, von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sowie mit vergleichbarem Einkommen können einen Zuschuss in den einschlägigen Beratungsstellen beantragen. Denn die Kosten für den Lebensunterhalt steigen und daher sind diese für Verhütungsmittel für viele bedürftige Haushalte dann so einfach nicht „drin“.

Unterstützung schaffen hier finanzielle Zuschüsse, die in den Beratungsstellen von AWO, Donum Vitae, EVA – Diakonie und ProFamilia kostenlos beantragt werden können.
Damit Frauen und Männer einen Überblick über Möglichkeiten und Beratungsstellen erhalten, haben die Gleichstellungsbeauftragten in der Städteregion Aachen nun erfolgreich in gemeinsamer Kooperation den Flyer „Kostenzuschuss bei Verhütungsmitteln“ aktualisiert herausgebracht. Er ist in fünf Sprachen übersetzt.
Die Flyer liegen bei Ärzten/Ärztinnen und Apotheken sowie in den Rathäusern der einzelnen Städte aus.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herzogenrath, Birgit Kuballa, sieht dies als wichtigen Schritt zur Information über die finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten von Frauen und Männern.

Foto: LÜNENSCHLOSS Kommunikationsdesign

Datum:15.10.2020

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