Weitere Informationen zur Notbetreuung auf Grund der Schließung der Kindertagesstätten und Tagespflegestellen

In der heutigen Sitzung des Krisenstabs für Stadt und StädteRegion Aachen wurden folgende Vereinbarungen getroffen:


Die Vorgaben in den aktuellen Erlassen des Ministeriums sind vollumfänglich umzusetzen.

Das bedeutet im Einzelnen Folgendes:

  1. Ab Montag, 16.03.2020 bis Sonntag, 19.04.2020 besteht ein Betretungsverbot für alle Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, etc.
  2. Ausnahmen hiervon bedürfen in jedem Fall einer dementsprechenden Arbeitgeberbescheinigung, die direkt am Betreuungsort vorzulegen ist
  3. Die Prüfung erfolgt unmittelbar durch die jeweilige Leitung der Einrichtung/Tagespflege; in Zweifelsfällen ist eine Rücksprache mit dem Jugendamt der Stadt Herzogenrath, Frau von Wnuck, telefonisch oder per Mail erforderlich (Notfallnummern auch auf StädteRegionsebene werden noch eingerichtet)
  4. Ausnahmen sind möglich bei den im Erlass angegebenen Berufsgruppen, wenn bei zwei Elternteilen beide dieser Gruppe angehören, bei Alleinerziehenden selbstverständlich das betreuende Elternteil; vorrangig ist aber auch hier, dass von den Eltern erwartet wird, zu prüfen, ob eine andere Betreuungsmöglichkeit im engen familiären Rahmen oder Freundeskreis in Anspruch genommen werden kann
  5. Am Montag, 16.03.20 und Dienstag 17.03.20 sind alle Kinder mit vorliegender Arbeitgeberbescheinigung der Eltern zu betreuen; Zweifelsfälle sind bis Dienstag 17.03.20 mit der Stadt Herzogenrath zu klären
  6. Sollte aus zeitlichen Gründen eine Arbeitgeberbescheinigung erst Dienstag vorgelegt werden können und der jeweiligen Leitung bekannt sein, dass die Eltern zur Personengruppe gehören, kann das Kind auch Montag schon betreut werden
  7. In Zweifelsfällen ist die Entscheidung der Verwaltung abzuwarten
  8. Entgegen den bisherigen Überlegungen der Stadt Herzogenrath bzgl. einer möglichen Zusammenlegung von Betreuungsorten eines Trägers oder aber mehrerer Tagepflegestellen wurde im Sinne eines angemessenen Infektionsschutzes und dem Erhalt eines vertrauten Umfeldes der Kinder entschieden, dass die "Notbetreuungen" ausschließlich in der Kita/der Tagespflege erfolgen dürfen, in der das Kind einen Betreuungsvertrag hat. Eine Zusammenlegung ist auch trägerintern nicht möglich
Datum:14.03.2020

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