Hevin Shamsaldin, Birgit Kuballa und Bürgermeister Christoph von den Driesch

Erweitertes Beratungsangebot für Frauen und Familien

Monatliche Beratung im FrauenKomm.Gleis1

Die Aachener Beratungsstelle Frauen helfen Frauen e.V. bietet seit der Eröffnung 2007 des FrauenKomm.Gleis1 im Bahnhof Herzogenrath 1 x monatlich Beratung für Frauen und Mädchen an. Im Zuge der Flüchtlingsbewegungen hat der Verein auch spezialisierte Beratung für Flüchtlingsfrauen angeboten. Das Angebot wurde von dem Stadtgebiet Aachen auf die Städteregion ausgeweitet und hier konkret in Herzogenrath verortet.

Die Aachener Beratungsstelle Frauen helfen Frauen e.V. bietet seit der Eröffnung 2007 des FrauenKomm.Gleis1 im Bahnhof Herzogenrath 1 x monatlich Beratung für Frauen und Mädchen an. Im Zuge der Flüchtlingsbewegungen hat der Verein auch spezialisierte Beratung für Flüchtlingsfrauen angeboten. Das Angebot wurde von dem Stadtgebiet Aachen auf die Städteregion ausgeweitet und hier konkret in Herzogenrath verortet. Zweimal monatlich wurde diese Beratung im neu gegründeten „Come in Treff“ am Bahnhof angeboten. Dies geschah in enger Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten Birgit Kuballa. Das Beratungsangebot reihte sich in die zahlreichen, notwendigen Hilfen wie das Sozialamt, die Flüchtlingsberatung, die ehrenamtlichen Gruppen aus Gemeinden und Kirchen, dem Klösterchen oder der Europaschule.

Seit diesem Frühjahr ist die Stadt Herzogenrath nun eine weitere Kooperation mit dem Verein Frauen helfen Frauen e.V. eingegangen. Der Verein bietet nunmehr jeden Mittwoch im Rathaus und jeden Donnerstag im Come in jeweils von 10.00 – 12.30 Uhr Beratung für Flüchtlingsfrauen, Migrantinnen und Familien an. Zudem können individuelle Termine vereinbart werden.

„Es war uns sehr wichtig, dass die Beraterin Frau Shamsaldin neben ihrer ausgewiesenen Fachlichkeit sowohl auf Deutsch als auch auf Arabisch und Kurdisch beraten kann. Somit ist ein direkterer Zugang zu den Frauen möglich“, erläutert Bürgermeister Christoph von den Driesch.

In der Beratung geht es um vielfältigste Fragen der Integration. Für viele sind die akuten Dinge wie Unterkunft, Ankommen und die ersten Schritte im neuen Leben in Herzogenrath geschafft. Jetzt kommen die Frauen mit ihren Familien mit Themen wie Familienzusammenführung, Sprachkurse, Erziehungs- und Gesundheitsfragen, Hilfe bei Formularen und Fragen zum Schul- und zum Rechtssystem in Deutschland.

Durch die enge Anbindung an die Stadt Herzogenrath, insbesondere das Sozialamt und die Gleichstellungsstelle, aber auch durch ein gutes Netzwerk zu anderen Behörden und ehrenamtlichen Gruppen lassen sich Probleme leichter angehen und bewältigen und erhöhen sich die Chancen auf eine gelungene Integration.

Wird speziell auf die Frauen geschaut, so ist die Sprachbarriere oftmals noch hoch. Es fehlen gerade Sprachkurse mit Kinderbetreuung. Die Männer haben dann bereits einen Kurs durchlaufen und sind dabei eine Ausbildung oder Arbeitsstelle zu finden und die Frauen kümmern sich immer noch um die Familie und haben oft obwohl sie durchaus berufliche oder akademische Qualifikationen mitbringen kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Frauen helfen Frauen e.V. hat einen guten Draht zu Gruppen wie die Frauengruppe der Bürgerstiftung im Come in oder dem Müttercafé von moliri. So war auch im März der Besuch der Berufemesse für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen möglich. Nach der Sommerpause ist eine Informationsveranstaltung mit der Kinderarztpraxis in Kohlscheid rund um die Themen Kindergesundheit, Vorsorge und deutsches Gesundheitssystem geplant, zudem auch eine Fachtagung mit Prof. Söder zum Thema interkulturelle Kommunikation und Rassismus.

„Die Fachkompetenz und spezielle Beratung für Frauen und damit immer auch für die Familien“ erläutert Birgit Kuballa, „ergänzt das gute Beratungs- und Hilfsangebot in Herzogenrath.“ Und Frau Shamsaldin ergänzt, dass “eine gelungene Integration – sowohl von der aufnehmenden Stadtgesellschaft als auch von den geflüchteten Menschen noch länger einer Begleitung bedarf“. Dies bleibe eine große Aufgabe, die noch lange kein Selbstläufer sei.

Foto: Pressestelle Stadt Herzogenrath

v.li.n.re.: Hevin Shamsaldin, Birgit Kuballa, Bürgermeister Christoph von den Driesch

Datum:15.07.2019

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