v.li.n.re.: Ursula Kreutz-Kullmann (Projektbüro Rund ums Alter), Maria Röring, Ulrike Lesch, Anja Hofer-Wicht und Esther Tewes (moliri)

Wir suchen Sie! – Projekt EFaS: Senioren- und Familienpaten unterstützen die gesellschaftliche Teilhabe und entlasten den Familienalltag

Hilfesuchende können sich melden. Familienpaten und Seniorenbegleiter werden gesucht.

Jede*r Interessierte ist herzlich willkommen und kann sich über weitere Details zur Familien- und Seniorenbegleitung informieren. Werden Sie Pate und helfen mit, anderen Menschen das Leben noch lebenswerter zu machen.
Das generationenübergreifende Hilfe- und Unterstützungsprojekt EFaS wurde vor zwölf Jahren in Herzogenrath ins Leben gerufen. Die Abkürzung „EFaS“ steht für Ehrenamt für Familien und Senior*innen und wird von dem FrauenKommunkationszentrum e.V., der Servicestelle für Familiengesundheit „moliri“ des Regionalen Caritasverbandes, dem städtischen Jugend- und Sozialamt mit dem Koordinationsbüro „Rund ums Alter“ und dem Stadtteilbüro Merkstein betreut. Das Projekt bietet Familien und Senior*innen die Möglichkeit eine Patin oder einen Paten zu finden, die/der ihren Alltag ehrenamtlich unterstützend begleitet.

„Durch Corona waren der persönliche Austausch und die Kontaktaufnahme leider sehr begrenzt, so dass wir jetzt wieder neue Patinnen und Paten akquirieren möchten, um der Nachfrage von Familien zur Unterstützung nachkommen zu können. Natürlich ist es wichtig, dass es zwischen Paten und Hilfesuchenden „matcht“ d.h. dass die Chemie zwischen ihnen stimmt“, berichtet Esther Tewes von der moliri-Servicestelle für Familiengesundheit. Das bestätigt auch Ursula Kreutz-Kullmann vom Koordinationsbüro „Rund ums Alter“, die die städtische Seniorenarbeit und die Quartiersarbeit in Merkstein intensiv begleitet: „Die Nachfrage ist da, aber uns fehlen die Ehrenamtler*innen“.

Die Aufgaben eines Paten/einer Patin sind sehr individuell und hängen von der Zeit und den Möglichkeiten der Freiwilligen ab. Deren Hilfeleistungen sind oft eine wichtige Brücke zur gesellschaftlichen Teilhabe und Entlastung im Familienalltag für die Hilfesuchenden.

Maria Röring ist erblindet. Seit über einem Jahr steht ihr Ulrike Lesch unterstützend als Seniorenbegleiterin zur Seite. Die beiden Frauen treffen sich, meistens einmal wöchentlich, zum Kaffeetrinken, Erzählen, Spazieren oder Einkaufen. Auch die Begleitung zum Testzentrum gehörte schon mehrfach dazu. „Durch meine Erblindung bin ich bei sehr vielen Dingen des täglichen Lebens auf Hilfe angewiesen. Der Kontakt zu Frau Lesch hat vom ersten Moment an funktioniert und ist mittlerweile freundschaftlich“, berichtet Frau Röring. Ihre Patin, Frau Lesch, ist eher zufällig auf das Projekt gestoßen. Sie wollte sich in der Pandemiezeit engagieren und ist bei einem Besuch im Rathaus auf einen Aushang vor dem Koordinationsbüro aufmerksam geworden. Der weitere Weg zur Seniorenbegleiterin wurde durch Frau Kreutz-Kullmann geebnet.

Auch die junge Mutter Anja Hofer-Wicht beschloss in ihrer eigenen Kurzarbeitsphase sich zu engagieren und wurde dabei auf die Familienbegleitung und die Servicestelle „moliri“ aufmerksam. „Ich hatte vor kurzem ein Treffen mit einer jungen Mutter und deren Tochter, die ich gerne künftig als Patin bei der Kinderbetreuung unterstützen möchte. Derzeit lernen wir uns kennen und stimmen das weitere Vorgehen ab.“

„Die Ehrenamtlichen bestimmen den Rahmen ihrer Freiwilligkeit. Dabei sind persönliche aber auch telefonische Kontakte eine wichtige Unterstützung für die Hilfesuchenden. Das System darf aber nicht zusammenbrechen, wenn die Freiwilligen mal nicht verfügbar sind. Sie können keine erforderlichen Hilfeleistungen anderer Institutionen ersetzen. “, betont Kreutz-Kullmann.

EFaS bietet in Absprache u.a. bedarfsorientierte Schulungen und Austauschtreffen für die Helfer*innen an und steht Ihnen bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Eine gute Kommunikation untereinander ist gerade in diesem Hilfesegment elementar wichtig.

Jede*r Interessierte ist herzlich willkommen und kann sich über weitere Details zur Familien- und Seniorenbegleitung informieren. Werden Sie Pate und helfen mit, anderen Menschen das Leben noch lebenswerter zu machen.

Weitere Informationen:

Begleitung von Senior*innen:
Koordinationsbüro Rund ums Alter, Rathausplatz 1, 52134 Herzogenrath
Tel.: 02406/83440, E-Mail: ursula.kreutz-kullmann@herzogenrath.de

Familienpatenschaft:
moliri-Servicestelle für Familiengesundheit
Caritasverband für die Region Aachen-Stadt und Aachen Land e.V.
Herz-Jesu-Weg 1, 52134 Herzogenrath
Tel.: 02406/9878334 oder 0174/4846131
E-Mail: m.jentzen-stellmach@caritas-aachen.de

Ein neuer Flyer steht zum Download bereit und ist in der Druckversion an mehreren Auslagestellen im Stadtgebiet und an der Infothek im Rathaus kostenlos erhältlich.

Foto: Pressestelle Stadt Herzogenrath/Petra Baur

 

Datum:01.06.2021

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Flyer EFaS 01 
(2213 KByte)
 
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