Bild v.li.n.re.: Technischer Beigeordneter Ragnar Migenda, Jennifer Jussen (Hoch- und Tiefbauamt), Architekt René van Zoeren (Büro Slangen & Koenis), Mario Frohn (Hoch- und Tiefbauamt), Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Hubert Philippengracht

Neubau Hallenbad Kohlscheid: Stadt unterzeichnet Vertrag mit dem Generalplaner

Eine sportliche Perspektive in Zeiten der Corona-Krise

Die Architekten- und Ingenieurleistungen wurden an das Büro Slangen & Koenis aus den Niederlanden vergeben, das die Generalplanung für den Neubau des Hallenbades übernimmt.

Im April 2018 wurde im Ausschuss für Bildung, Sport und Kultur mehrheitlich der Neubau eines Hallenbades in Kohlscheid und im Juli 2019 im Stadtrat der Standort auf dem Areal der Sportanlage an der Forensberger Straße beschlossen.

Nach eingehender Prüfung der vorliegenden Angebote wurden die Architekten- und Ingenieurleistungen an das Büro Slangen & Koenis aus Ijsselstein in den Niederlanden vergeben. „Wir haben gute Synergien mit unseren niederländischen Nachbarn und wir freuen uns, dass wir jetzt den Zuschlag für die Generalplanung erteilen konnten. Die Erläuterungen zur Herangehensweise an die Aufgabenstellung lassen eine hervorragende Auseinandersetzung mit den Projektunterlagen erkennen. Die innovativen Arbeitsweisen konnten uns überzeugen“, so der Erste Beigeordnete und Stadtkämmerer Hubert Philippengracht und der Technische Beigeordnete Ragnar Migenda. Sie begleiteten als jeweils zuständige Fachdezernenten für den Sportbereich und den Baubereich die neue Bäderplanung von Anfang an intensiv mit.

Nachdem der Vertrag zwischen der Stadt und dem Büro Slangen & Koenis nun schriftlich besiegelt worden ist, sollen die Planungen nun konkret werden. Dazu werden eingehende Abstimmungsgespräche mit allen Planungsbeteiligten geführt, insbesondere auch mit den Vereinen. Ergänzend zur Vertragsunterzeichnung präsentierte Architekt René van Zoeren vom Büro Slangen & Koenis nochmals die Inhalte der geplanten Baumaßnahme. Das Büro wird sich u.a. mit der Tragwerksplanung, der Technischen Gebäudeausrüstung, der thermischen Bauphysik, dem Schallschutz und der Raumakustik für den Neubau intensiv beschäftigen.

Das moderne Hallenbad soll künftig ein Schwimmbecken mit sechs 25m-Bahnen, Startblöcken und 3m-Sprungturm-Plattform, ein Kombibecken, ein (Klein-)Kinderbecken für die Wassergewöhnung der Kleinsten, Nebenräume und Einrichtungen (Umkleiden, Duschen, Toiletten, Automatengastronomie etc.), Technikräume und einen Mehrzweckraum nach neuestem Standard beherbergen.

„Das Projekt stellt zeitlich und finanziell eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten dar. Wichtig ist die transparente Darstellung der Projektorganisation – insbesondere in der Planungsphase“, erläutern die zuständigen Fachdezernenten. Nach der Vorstellung des Zeitplanes bei der Politik, heißt es mit dem Fahrplan diszipliniert umgehen, um die Fertigstellung und Inbetriebnahme hoffentlich zügig realisieren zu können.

Ein Lichtblick in Zeiten der Corona-Krise, der sportliche Perspektiven zur Unterstützung eines gesunden Lebenswandels schafft.

Foto: Petra Baur

Datum:17.04.2020

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