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Wiedereinstieg:


Partnerschaftliches Aushandlungsmanagement als Baustein im Wiedereinstieg

Gelingende partnerschaftliche Aushandlungsprozesse und gute Bedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen (Wieder-)Einstieg. Eine Broschüre des Netzwerk W Lippe widmet sich erstmals dem komplexen Thema „Aushandlungsmanagement im Wiedereinstiegsprozess“ und bietet einen praktischen Leitfaden für junge Eltern: Die Broschüre „Gemeinsam Familie und Karriere planen- Ziele setzen und umsetzen“ (PDF) steht nun allen Eltern zur Verfügung.

Die Broschüre unterstützt junge Eltern und Alleinerziehende dabei, Beruf und Kariere partnerschaftlich zu verhandeln und alltagstaugliche Strategien für die Umsetzung zu entwickeln. Die Broschüre stellt unterschiedliche Vereinbarkeitsmodelle vor, gibt Tipps für die Kommunikation und zeigt, wie Lösungen für partnerschaftliche Vereinbarungen und Aushandlungen im (Beziehungs-)Alltag Bestand haben können. Ein Elternpaar beschreibt im Interview, wie es ihnen gelungen ist, ein für beide Seiten zufriedenstellendes Vereinbarkeitsmodell zu realisieren.

Fakt ist: Viele Paare wünschen sich eine gleichberechtigte Beziehung und Arbeitsteilung. Doch zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft eine große Lücke – vor allem wenn Kinder in die Beziehung kommen. Dann kommt es häufig zu einer Re-Traditionalisierung der Rollenverteilung und die Geburt des ersten Kindes ist häufig auch ein Scheideweg für Karriereverläufe – insbesondere bei Müttern.

Darauf verweist auch das Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. „Mit der Geburt bzw. Aufnahme eines Kindes in die Familie werden (…) entscheidende Weichen gestellt: Je früher Väter Verantwortung in der Betreuung und Erziehung von Kindern übernehmen, desto nachhaltiger lässt sich eine partnerschaftliche Arbeitsteilung zwischen den Eltern verwirklichen. So kehren die Partnerinnen von Vätern, die mehr als drei Monate Elterngeld beziehen, mehr als dreimal so häufig nach einem Jahr zurück in den Beruf als Frauen, deren Partner lediglich zwei Monate Elterngeld beziehen; sie arbeiten zudem doppelt so häufig in Vollzeit(…).“



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