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Koordination - Rund ums Alter

Rund ums Alter





Unsere Senioren gehören nicht zum alten Eisen!

Daher schreckt uns der Demographische Wandel nicht, sondern wir treten ihm erhobenen Hauptes entgegen.

Das oft noch vorherrschende Bild des senilen, leistungsschwachen Senioren ist zu korrigieren. Die Realität sieht inzwischen anders aus und es ist an der Zeit, dies auch zu kommunizieren und das moderne Altersbild zu manifestieren.
Ihr größtes Kapital ist die ZEIT, hinzu kommen Talente sowie Erfahrungen aller Art, Leistungsbereitschaft und Gestaltungswille. Dies alles gilt es verfügbar zu machen und zu nutzen.

Bestes Beispiel sind die Roda Senioren (ROSE), die im März vergangenen Jahres die Initiative ergriffen und die Senioren- Informations-Börse gegründet haben. Sie haben damit die Initialzündung gegeben, um die Verwaltungsleitung mit der positiven Resonanz davon zu überzeugen, dass eine hauptamtliche Unterstützung unerlässlich ist.

Daher wurde am 01.02.2008 das Koordinationsbüro „Rund ums Alter“ eröffnet, zunächst mit dem Seniorentelefon, welches montags bis freitags in der Zeit von 10.30 – 12.00 Uhr besetzt ist.
Das Büro ist angesiedelt im Bereich Soziales und mit zwei teilzeitbeschäftigten, hauptamtlichen Kolleginnen besetzt.
Ziel ist die Konzeption, Steuerung und Vernetzung alter und neuer Aktivitäten und Initiativen.
Die Mitarbeiterinnen nehmen ihre Arbeit sukkzesive auf und richten diese an Ihren Bedürfnissen aus.
Dabei ist Ihre aktive Mithilfe gefragt, denn wir sind auf  Kommunikation angewiesen, um einerseits Interessen und Potentiale zu erkunden und nutzbar zu machen, aber auch um Bedürfnisse und Nöte zu erfahren und diesen abzuhelfen.

So erhalten Interessierte bspw. Informationen rund das Thema Wohnen im Alter, Pflege, Freizeitangebote, Ambulante Dienste, Fahrbarer Mittagstisch.

Gerne würden wir auch bereits erste Kontakte knüpfen zwischen Bürgerinnen und Bürgern, die an einer freiwilligen Tätigkeit – Stichwort Familienpaten, Lesepaten, Begleit- /Besuchsdienst u.v.m.  –  interessiert sind und denen, die entsprechendes gerne in Anspruch nehmen möchten.
Auf diese Weise lassen sich neue Verantwortungsrollen und Netzwerksysteme in der zweiten Lebenshälfte erschließen und auch Partizipation von Jung und Alt erhält noch Mal eine andere Dimension.

 
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