EFaS möchte noch mehr Menschen dazu bewegen, sich zu engagieren. Die nächste Qualifizierungsphase startet am 08. Mai 2012. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort melden.
EFaS – Ehrenamt für Familien und Senioren/Innen -, das generationenübergreifende Hilfs- und Unterstützungsprojekt, ist ein Zusammenschluss der Servicestelle für Familiengesundheit zugunsten benachteiligter Kinder „moliri“, des Frauenkommunikationszentrums „FrauenKomm.Gleis1“, dem städtischen Koordinationsbüro „Rund ums Alter“, der städtischen Koordinatorin des „Lokalen Bündnis für Familien in Herzogenrath“ und dem Jugendamt Herzogenrath.
Bürgermeister Christoph von den Driesch: „Das Projekt ist im Jahr 2008 an den Start gegangen mit dem Ziel, Bürgerinnen und Bürger für ehrenamtliche Tätigkeiten im sozialen Bereich zu gewinnen und die Generationen zueinander bringen. Das Konzept hat sich bewährt und wir brauchen noch viele weitere Ehrenamtler.“
„Mittlerweile sind 20 Frauen und 8 Männern ehrenamtlich aktiv und kümmern sich engagiert als Familienpaten oder Seniorenhelfer“, erläutert Monika Jentzen-Stellmach von moliri. In ihrer Servicestelle erfolgt die bedarfsorientierte Vermittlung der Ehrenamtler, sowie deren weitere Begleitung. Bevor die Ehrenamtler tätig werden, erhalten sie eine Schulung in der sie z.B. Informationen zu Haftungsfragen, zum sozialen Netz in Herzogenrath, zur Kindeswohlgefährdung, Gesprächsführung und vielen weiteren für ihr Ehrenamt wichtigen Themen erhalten. Anschließend werden einmal monatlich Reflektionsgespräche angeboten.
Bernd Krott, Bereichsleiter Jugend: „Wir können eine stetig steigende Nachfrage von Familien und Senioren/Innen in Herzogenrath verzeichnen die Hilfen gerne in Anspruch nehmen möchten. Deshalb suchen wir dringend weitere Ehrenamtler, die
ihre Hilfe und ihre Erfahrung weitergeben und einbringen möchten.“
In einer nächsten Phase, die am 8. Mai beginnt und in sechs Schulungseinheiten à 3 Stunden bis zum 14. Juni 2012 andauert, besteht für Interessierte wieder die Möglichkeit sich zu qualifizieren.
Wie viel Freude die ehrenamtliche Arbeit bereiten kann, dazu berichten zwei Aktive aus ihren Erfahrungen:
Der seit 2006 pensionierte Sonderschullehrer Jürgen Matz ist seit der Gründung von EFaS im Jahr 2008 als Familienpate tätig. Er betreut Schüler/Innen und versucht, deren schulische und damit auch teils familiären Probleme abzubauen.
„Es bereitet mir Spaß und Freude meine Hilfe anzubieten. Gerne vermittle ich mein Wissen und meine Erfahrung als Sonderschullehrer“, so Matz.
Besonders freut ihn, dass er mit seiner Arbeit mit den Schülern/Innen Erfolge erzielt und auch seine Paten motiviert und mit Spaß bei der Sache sind. Viele Kontakte bleiben auch nach Beendigung der Patenschaft bestehen.
Matthias Zenner ist seit 2009 als Seniorenhelfer aktiv und betreut einen 92jährigen Herren. Eine Bekanntschaft, die sich mit den Jahren zu einer Freundschaft entwickelt hat. Einmal wöchentlich besucht er den Senior und je nach Tagesform des betagten Herren wird etwas unternommen oder in Erinnerungen geschwelgt. „Dabei verändern wir - tages- und weltpolitisch betrachtet - auch schon mal die Welt“, berichtet Zenner mit einem kleinen Augenzwinkern.
Für ein Ehrenamt kann sich jeder bewerben, der Freude daran hat, sich zu engagieren, flexibel und zuverlässig ist, vorurteilsfrei handelt und bereit ist, sich qualifizieren zu lassen und ohne Scheu die eigene Arbeit in den gemeinsamen Gesprächen reflektiert.
Im Jahr 2010 wurde EFaS mit dem Prädikat „familienfreundlich“ der StädteRegion Aachen ausgezeichnet.
Wer sich gerne weiter informieren und/oder zur nächsten Qualifizierungsphase anmelden möchte, erhält hier weitere Informationen:
Städtisches Koordinationsbüro „Rund ums Alter“
Frau Küpper, Telefon 02406/83-430
FrauenKomm.Gleis1
Telefon 02406/9797-32