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Mobilitätstag im EBC

Am 02. März fand in Eurode das erste Treffen deutscher und niederländischer Einrichtungen und Schulen zum Thema „Grenzüberschreitende Mobilität – Lernen und Arbeiten jenseits der Grenze“ statt.

„Grenzüberschreitende Mobilität – Lernen und Arbeiten jenseits der Grenze“ unter diesem Motto trafen sich am 02. März 2010 Jugendliche aus Herzogenrather und Kerkrader Schulen und Einrichtungen in der Eurode-Lernwerkstatt im EBC.  Dabei standen sich Kennen lernen, Kontakte knüpfen und  Chancen erkennen für die Jugendlichen, die ihre Arbeitswelt diesseits und jenseits der Grenzen erobern sollen, auf der Agenda.

In der Lernwerkstatt waren alle Plätze besetzt. Das zeigt, dass die Organisatoren der Veranstaltung, die Beigeordnete der Stadt Herzogenrath, Birgit Froese-Kindermann und der Wethouder der Gemeente Kerkrade, Hans Bosch, im Namen des geschäftsführenden Vorstands des Zweckverbandes Eurode, mit dieser Veranstaltung richtig lagen und zahlreiche Akteure auf diesen grenzüberschreitenden Themenfeldern erreichen konnten.

Es wird bereits einiges getan, um Jugendlichen die Sprache und die Kultur der Nachbarländer nahe zu bringen.

„Wenn wir in den Jugendlichen die Idee, den Mut, die Lust, sich bei der Arbeitssuche auch in den Nachbarländern umzusehen, einpflanzen können, dann gewinnt die ganze Region: jenseits der Grenze warten Arbeitgeber! Wer ein wenig Interesse für Sprache, Sitten und Gebräuche der Nachbarn in Europa hat und dies in der Schule verfolgt, ist klar im Vorteil“, so Froese-Kindermann.

Euregionale Kompetenz vermitteln ist daher Pflicht bei fast allen weiterführenden Schulen und Institutionen, die sich mit der Berufsbildung und – Vermittlung befassen. Doch: Ohne Kontakte, die einen direkten Austausch mit den Nachbarn ermöglichen, ist gerade dieses Wissen über andere Sprachen und Gewohnheiten praktisch nicht zu erwerben. Und gerade das ist wichtig für einen Start auf dem Arbeitsmarkt im Nachbarstaat.

Nach der Begrüßung durch die beiden Gastgeber erläuterte Wim Horsch von SVOPL Parkstad Limburg laufende Projekte im Rahmen der Internationalisierung des weiterführenden Unterrichts in der Parkstad Limburg.

Drei Jahre Erfahrung mit der zweisprachigen Ausbildung zum Hotel- und Gaststättenmanager brachte Jo Boss, Koordinator für euregionale Angelegenheiten am Arcus College Heerlen, den interessierten Zuhörern näher.

Mobiliätsberaterinnen der IHK und der HWK berichteten über das deutsche duale Ausbildungssystem und die Integration von Auslandspraktika.

Lehrerinnen der Berufskollegs Herzogenrath und Alsdorf berichteten über Erfahrungen mit dem Erwerb der Euregiokompetenz und dem Projekt „Kom Op!“.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit einem Vortrag eines Mitarbeiters der Firma Habets in Nuth, der über seine Erfahrungen mit ausländischen Arbeitnehmern und Auszubildenden in seiner Firma referierte.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung nutzten zahlreiche Teilnehmer noch die Gelegenheit, ihre grenzüberschreitenden Kontakte und Netzwerke auszubauen. Weitere Veranstaltungen sollen folgen.

Vertreten waren alle weiterführenden Schulen Herzogenraths mit ihren Schulleitungen und Berufswahlkoordinatoren, die Berufskollegs Herzogenrath und Alsdorf, CAMPUS Euregio, das Nell-Breuning-Haus Herzogenrath, IHK und HWK Aachen, die Stichting Voortgezet Onderwijs Parkstad Limburg (SVOPL), das ROC Arcus College Heerlen, die Stichting Movare/Euregioschool, das Charlemagne College Kerkrade/Landgraaf, die Firma Habets aus Nuth sowie die Stichting VNO-NCW.

 
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